Fünf sind geladen, zehn sind gekommen – oder so ähnlich

Kürzlich hatte ich berichtet von den Landhotels in der Eifel und an der Moselund was es mit diesen Familien-geführten Hotels so auf sich hat. Ich durfte mich an aristokratischen Menüs laben und genau daraus schöpfe ich ja immer wieder meine Inspirationen … hier aus dem köstlichen Dinner von R. Burch vom Landidyll Hotel Zur Marienburg.

I declare the Spargelsaison open Die Spargelsaison Genießer jeglicher Couleur erfreuen sich Jahr für Jahr an der Spargelzeit. In Deutschland, dem größten Spargelanbauer-Land Europas, ist Spargel das am häufigsten angebaute Freilandgemüse. Rund 80 Prozent des Spargels stammen aus heimischen Gebieten wie Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Während der Beginn der Spargelsaison wetterbedingt startet und es den ersten weißen Spargel in der Regel zwischen Ende März und Mitte April gibt, steht für das Ende der Saison ein exaktes Datum fest. In diesem Jahr ist es der Sonntag, der 24. Juni 2018, dem Johannistag. Vom 24. Juni eines Jahres bis zum ersten Frost …

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Berlin ->Kuba ->Berlin, mein Reisebericht

Wenn eine viel umher reist hat sie viel zu erzählen – Gutes und nicht ganz so Gutes. Man hat Erwartungen, wenn man sich aus seiner eigenen Komfortzone heraus in eine Erlebniszone begibt …

Kuba

Die Insel

Kuba, oder República de Cuba ist ein Inselstaat in der Karibik. Sie ist die größte Insel der Karibik und gehört zu den Großen Antillen. Sie liegt im Einzugsgebiet von tropischen Wirbelstürmen, die sich jährlich von Juni bis November über dem Atlantik und in der Karibik bilden.
Nicht selten trifft dabei ein schwerer Hurrikan kubanisches Festland und richtet schwere Verwüstungen an, welche das wirtschaftlich schwache Kuba besonders hart treffen, so auch Hurrikan Irma im September 2017. Es waren die schlimmsten Überschwemmungen seit 60 Jahren, die der Wirbelsturm und das Meer für alle beteiligten Lebewesen verursacht hat.
Portugiesische Galeere (Physalia physalis)
Die materiellen Schäden sind in einem Land wie Kuba eine Katastrophe. Niemand ist versichert, Baumaterial ist Mangelware und der kommunistische Staat hat kaum Geld die marode Bausubstanz zu reparieren.
All das geschieht in Zeiten, in denen Kubas Planwirtschaft kaum noch Unterstützung von westlichen Verbündeten erhält. Ein Großteil der Ernten wurden vernichtet. Man bemüht sich redlich den Tourismus aufrechtzuerhalten aber auch hier ist es deutlich zu spüren.

La Habana

 
Havanna ist die legendäre Hauptstadt der Republik Kuba. Mit rund 2,10 Millionen Einwohnern und einer Fläche von 728,26 km² ist sie sowohl nach Einwohnerzahl als auch nach Fläche die größte Metropole der Karibik. Teile der Altstadt Havannas, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, standen während des Hurrikans unter Wasser, ein Jammer, wenn man hinter die Kulissen blickt – Marodie, Verfall, Armut. Und dennoch die Inselbevölkerung hat den Rhythmus und den Rum im Blut. Überall wird musiziert.
Havana
Camila Cabello
 Die Farben der Oldtimer stechen ins Auge, selbst wenn die vielen Lackschichten die Karossen zusammenhalten.
 

Mein Fazit

Vielleicht war es der falsche Zeitpunkt zu dem ich mich aufmachte Kuba zu besuchen. Bei 17 Grad und Dauerschlechtwetter entschwindet trotz Mojito, Cuba libre und Piña Colada das Karibikfeeling.
Für mich persönlich trat allerdings eine ganz andere Wirkung in Kraft, nämlich die des Geerdetwerdens. Die Bäume wachsen nicht in den Himmel, auch mein Arboretum nicht. Und so stelle ich fest, stolz kann ich auf mich sein mich 22 Stunden lang allein auf den Weg gemacht zu haben ohne Verluste oder Malaisen verzeichnet haben zu müssen. Gesehen zu haben auf welch einem vergleichsweise hohen Niveau in meiner Heimat teilweise gejammert wird.
Ja und gegessen habe ich mit außer einer fast zu Tode gebratenen Languste auch nicht wirklich gut, mit Ausnahme der allgegenwärtigen Papayas.
Die gab es scheint’s gerade im Überfluss – die Bäume haben dem Sturm wohl getrotzt im Gegensatz zu vielen anderen Obst und Gemüsesorten. Im nächsten Blogpost serviere ich daher einen Exotischen Fruchtcocktail mit Tunfisch – ein engagierter Foodblogger findet eben überall seine Inspiration.

Das Highlight

Mein absolutes Highlight lag auf dem Weg zum Ziel. Ich hatte das außerordentliche Glück ca. 13.000 Meter, direkt über Manhattan, NYC, genau am 31.Dezember 2017 um 24:00 UTC, Coordinated Universal Time (engl. = koordinierten Weltzeit), früher GMT in einer Boing 777/300 der französischen Airline Air France auf dem Weg nach Kuba mit Champagner anstoßen zu dürfen. Wie so häufig, also auch hier: Der Weg ist das Ziel!
Etwas zum Lächeln zum Schluss?
Während des Flugs muss ein weiblicher Passagier auf die Toilette. 
Sie verwechselt die Tür und steht plötzlich im Cockpit, wo die Piloten ihre Instrumente überprüfen.
Sauer lässt sie ihren Frust bei der Flugbegleiterin los:
Stellen sie sich vor, in der Damentoilette sitzen drei Männer und gucken Fernsehen!

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